Samstag, 16. November 2013

Das Nebelhaus  

"Drei Tote und ein Komapatient, das war die Bilanz der "Blutnacht von Hiddensee", die die Ostseeinsel zwei Jahre zuvor erschüttert hatte."

Verlag: Limes - 410 Seiten - ISBN: 3809026150 - Veröffentlichung: 4. März 2013 


Klappentext 

Vor Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wochenende auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen:
In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.

Meine Meinung

Das Nebelhaus hat mich lange im Nebel stehen lassen. Ich hatte keine Ahnung, wer der Mörder ist und wurde am Schluss sehr überrascht. Insgesamt bietet es alles, was ein guter Krimi braucht. Aber leider von allem nur ein bisschen.
An der Story ist nichts auszusetzten, es ist bis zum Schluss wie bei Cluedo - nur dass man hier weiß, mit was und wo gemordet wurde. Nicht aber, wer getötet hat. Die Erzählweise aus Gegenwart und Vergangenheit verflechtet Eric Berg gekonnt bis zum Finale.
Aber trotz dieser Ahnungslosigkeit baut sich keine rechte Spannung auf, was wahrscheinlich auch dazu geführt hat, dass ich so lange an dem Buch gelesen habe. 
Ein weiterer Punkt, sind die Figuren: richtig angesprochen oder gefallen hat mir keiner der Protagonisten, vielleicht weil sie nicht näher beschrieben wurden. Das kann natürlich alles so gewollt sein, sind ja auch einige Personen auf die knapp 400 gebracht worden. Nichtsdestotrotz fehlt mir da was.
Das durchaus überraschende Ende ist ein bisschen zu kurz geraten, der Weg dahin ein bisschen zu lang.

Fazit

Die Geschichte ist clever gestrickt, schockierend, ich hatte keinen Schimmer, wer der Mörder ist , überraschendes Ende, alles schlüssig und nachvollziehbar, aber irgendwie.. ist der Funke nicht übergesprungen. Kann man das so sagen? Zu viel hat mir zwischen den Zeilen gefehlt, deshalb



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