Freitag, 21. August 2015

Martin Suter - Montecristo

"Ein Ruck ging durch den Zug."

Verlag: Diogenes - 309 Seiten - ISBN: 3257069200 - Veröffentlichung: 25. Februar 2015

Klappentext

Ein Personenschaden bei einer Fahrt im Intercity und zwei Hundertfrankenscheine mit identischer Seriennummer: Auf den ersten Blick hat beides nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick schon. Und Videojournalist Jonas Brand ahnt bald, dass es sich nur um die Spitze eines Eisbergs handelt. Ein aktueller, hochspannender Thriller aus der Welt der Banker, Börsenhändler, Journalisten und Politiker - das abgründige Szenario eines folgenreichen Finanzskandals.

Meine Meinung

In Zeiten von internationalen, weitreichenden Wirtschaftskrisen und Korruption wohin das Auge reicht, spielt "Montecristo". Das Buch ist folgerichtig hochaktuell und deshalb umso spannender. 

So spannend, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte. Die Lage des Protagonisten Jonas Brand, Journalist, spitzt sich mehr oder weniger von Seite zu Seite zu, Paranoia macht sich breit. Besonders, weil seine Nachforschungen immer gewaltigere Ausmaße annehmen. Wem tritt er auf die Füße?? Für wen stellt er eine Gefahr dar?? Wem kann er vertrauen und wem nicht?? Und sind das alles nur Zufälle, die hier geschehen?? Wirklich toll!!

""Feige, mutig, das sind diese Männerkategorien, aus denen Witwen und Waisen und weinende Mütter gemacht werden.""

Aber das Buch hat in meinen Augen trotz der packenden und gut recherchierten Story und der Aktualität dennoch ein entscheidendes Problem:
Der Verlauf der Geschichte ist arg vorhersehbar - bis auf das kurze und letztendlich überraschende Ende, das die Frage aufwirft, inwiefern der Zweck die Mittel heiligt.

Fazit

Ist "Montecristo" noch realistisch oder ist schon zu unglaublich, was hier passiert?? Bildet euch eure eigene Meinung und lest das Buch!! "Montecristo" ist ein Fest für alle Fans von Verschwörungstheorien und politischen- und wirtschaftlichen Komplotts.
Deshalb trotz des kleinen Schönheitsmakels:





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